So können Sie die D-Wave Quantum-Aktie kaufen und verkaufen
Investieren Sie schon in die D-Wave Quantum-Aktie? Hier erfahren Sie alles rund um das Unternehmen und den D-Wave Quantum-Aktienkurs. Lernen Sie die Aktie des Quantencomputer-Pioniers kennen, der verschiedene Arten von Quantencomputern entwickelt und anbietet.
D-Wave Quantum-Aktie: Dividende
D-Wave Quantum schüttet aktuell keine Dividende an seine Aktionäre aus. Das Unternehmen befindet sich weiterhin in der Investitions- und Wachstumsphase.
Unternehmensprofil von D-Wave Quantum
D-Wave Quantum wurde 1999 als D-Wave Systems in Burnaby, Kanada, gegründet. Der Unternehmenssitz befindet sich heute in Palo Alto, Kalifornien; die Forschungs- und Entwicklungsabteilung bleibt weiterhin in Burnaby angesiedelt. Es beschäftigt aktuell rund 388 Mitarbeitende – ein Plus von rund 76 % gegenüber dem Vorjahr und baute seine Präsenz zuletzt in Nordamerika, Europa und Asien aus. D-Wave hält mehr als 270 in den USA erteilte Patente sowie – unter Einbeziehung exklusiv lizenzierter Patente der Yale University – weltweit über 800 erteilte und angemeldete Patente. Der Konzern gehört zu den Marktführern bei Quantencomputern und bietet Lösungen für verschiedene Branchen wie Forschung, Materialwissenschaften, maschinelles Lernen und Logistik an.
Mit dem D-Wave Advantage2-System vertreibt das Unternehmen seinen aktuell leistungsstärksten Quantencomputer mit mehr als 4.400 Qubits. Im Vergleich zum Vorgängersystem Advantage sinkt die reine Qubit-Zahl zwar, doch Kohärenzzeit und Konnektivität steigen deutlich – von 15 auf 20 Verbindungen pro Qubit.
D-Wave bietet Kunden auch die Cloudlösung „Leap" an. Mit einem entsprechenden Abonnement kann so in Echtzeit auf leistungsstarke Systeme zugegriffen werden, um Optimierungsprobleme online zu lösen.
Im ersten Quartal 2026 unterzeichnete D-Wave einen 20-Millionen-US-Dollar-Systemkauf mit der Florida Atlantic University sowie eine mehrjährige Cloud-Vereinbarung über 10 Millionen US-Dollar mit einem Fortune-100-Unternehmen. Bereits im Mai 2025 vermeldete D-Wave eine Kooperation mit dem Joint Venture Ford Otosan: Das Unternehmen beliefert Ford mit einer Hybrid-Quantencomputerlösung, die bei der Produktion des Ford Transit eingesetzt wird. Darüber hinaus zählen auch Toyota, Volkswagen, Lockheed Martin, NEC sowie inzwischen Mastercard, Deloitte und das Forschungszentrum Jülich zu den Kunden und Kooperationspartnern von D-Wave.
| Name | Bezeichnung |
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|---|---|
| ISIN | WKN: | US26740W1099
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| Kategorie: | Aktien |
| Risikoklasse | Beleihungsfaktor: | D | bis 30 % |
| Land: | USA |
| Branche | Art: | Standardprodukte |
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| Börse: | Tradegate |
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| Depot eröffnen | K V |
Börsengang von D-Wave Quantum
Disclaimer: Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Die Wertpapiere von D-Wave Quantum werden seit August 2022 unter dem Tickerkürzel QBTS an der New Yorker Börse gehandelt. Der Börsengang wurde bereits 2021 angekündigt und erfolgte durch eine Fusion mit der SPAC (Special Purpose Acquisition Company) DPCM Capital. Nach der erfolgreichen Fusion übernahm D-Wave die Börsennotierung von DPCM Capital. Deren Investoren erhielten im Gegenzug Wertpapiere von D-Wave. Mit diesem Schritt war es D-Wave möglich, den Börsengang schneller als bei einem traditionellen IPO abzuschließen. Der Kursverlauf ist seit der Erstnotierung von einer starken Volatilität geprägt. Stand Mai 2026 sind rund 367 Millionen Aktien im Umlauf – ein Plus von etwa 28 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 8,4 Milliarden US-Dollar (Stand: Ende Juni 2026).
Unternehmensstrategie und Prognose für D-Wave Quantum
Im Jahr 2010 lieferte D-Wave den ersten kommerziellen Quantencomputer an den Rüstungs- und Technologiekonzern Lockheed Martin aus. Seitdem hat das Unternehmen im Jahr 2017 den ersten Quantencomputer mit 2.000 Qubits vorgestellt. Die wachsende Nachfrage nach Quantencomputern bietet D-Wave weiterhin vielversprechende Wachstumschancen.
Die Strategie umfasst die Technologieführerschaft bei Quantencomputern weiter auszubauen und die Präsenz in verschiedenen Branchen zu stärken. Das Unternehmen setzt dabei auf Partnerschaften und Kooperationen mit führenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen, um seine Technologie weiterzuentwickeln und zu vermarkten sowie neue Märkte und Anwendungsbereiche zu erschließen.
Den bislang größten strategischen Schritt vollzog D-Wave im Januar 2026 mit der Übernahme von Quantum Circuits Inc. Damit erweitert das Unternehmen sein Portfolio um Gate-Modell-Technologie und positioniert sich nach eigenen Angaben als einziges Unternehmen, das sowohl Annealing- als auch Gate-Modell-Quantencomputer kommerziell anbietet.
Darunter fällt auch die Weiterentwicklung der Quanten-Annealing-Technologie, die sich durch eine hohe Leistung und innovative Funktionen auszeichnet, welche im Bereich des maschinellen Lernens eine große Rolle spielen. Dort kommen sie bei der Optimierung von Algorithmen und der Berechnung komplexer Problemstellungen zum Einsatz. Mit Hilfe dieser Optimierungstechnologie können die Anwender beispielsweise Betriebskosten senken oder interne Prozesse beschleunigen.
Auch operativ zeigt sich Bewegung: Für das Geschäftsjahr 2025 vermeldete D-Wave einen Umsatz von rund 24,6 Millionen US-Dollar, ein Plus von rund 179 % gegenüber dem Vorjahr. Der Jahresfehlbetrag lag bei rund 355 Millionen US-Dollar, was maßgeblich auf nicht zahlungswirksame Bewertungseffekte im Zusammenhang mit Optionsscheinen zurückzuführen ist. Auch das erste Quartal 2026 blieb defizitär: Bei einem Umsatz von 2,9 Millionen US-Dollar verzeichnete das Unternehmen einen Nettoverlust von 18,4 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig erreichte der Auftragseingang (Bookings) mit 33,4 Millionen US-Dollar einen Rekordwert für ein erstes Quartal – ein Plus von rund 1.994 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zum 31. März 2026 verfügte D-Wave über liquide Mittel von rund 588 Millionen US-Dollar.
Allerdings konkurriert D-Wave im Bereich der Quantencomputer weiterhin mit großen und finanzstarken Konzernen wie Google, Amazon, Microsoft und IBM. Diese verfolgen einen anderen Ansatz und setzen auf Gate-Modell-Technologien, die nicht auf eine spezifische Problemstellung abzielen, sondern allgemeiner eingesetzt werden können. Am Kapitalmarkt wird D-Wave zudem häufig mit spezialisierten, ebenfalls börsennotierten Quantencomputing-Unternehmen wie Rigetti, IonQ oder dem Anfang Juni 2026 an die Börse gegangenen Anbieter Quantinuum verglichen.
Zu berücksichtigen ist zudem, dass D-Wave weiterhin kein profitables Unternehmen ist. Trotz wachsender Auftragseingänge und einer soliden Liquiditätsausstattung bestehen operative Verluste sowie eine hohe Volatilität der Aktie fort.
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Die Informationen in diesem Artikel sind keine Anlageberatung und soll nicht dazu dienen, bestimmte Anlagen zu empfehlen. Bitte beachten Sie, dass sich die Tatsachen seit dem Schreiben des Artikels verändert haben können. Investitionen in Finanzinstrumente bergen Risiken. Wir empfehlen, nur in Finanzprodukte zu investieren, die zu Ihrem Kenntnisstand und Ihrer Erfahrung passen.
Quellen: D-Wave Quantum Inc. (Investor Relations & SEC-Filings), boerse-stuttgart.de, finanzen.net, marketscreener.com, tipranks.com, deraktionaer.de
Stand: 02.07.2026